via gerdistan

Tags: berlin

comicallyvintage:

She hates small towns.

und dann wirst du in der falkensteinstrasse in kreuzberg von grünen wählenden, touristen hassenden, schon-seit-immer-hier-lebenden (also zwei jahre länger als du) heimatschützern angefallen, die es nicht fassen können, dass ihnen das monopol auf hauseingang vollkotzen von irgendwelchen nicht deutsch oder wenigstens türkisch sprechenden  (weil türkisch gehört ja zum multikultikern der kreuzberger gesellschaft und auf “seinen kramladentürken” an der ecke wird gern hingewiesen, wenn er gegen andere unliebsame “ausländer” in stellung gebracht werden kann) zugezogenen streitig gemacht wird. So!

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She hates small towns.

und dann wirst du in der falkensteinstrasse in kreuzberg von grünen wählenden, touristen hassenden, schon-seit-immer-hier-lebenden (also zwei jahre länger als du) heimatschützern angefallen, die es nicht fassen können, dass ihnen das monopol auf hauseingang vollkotzen von irgendwelchen nicht deutsch oder wenigstens türkisch sprechenden (weil türkisch gehört ja zum multikultikern der kreuzberger gesellschaft und auf “seinen kramladentürken” an der ecke wird gern hingewiesen, wenn er gegen andere unliebsame “ausländer” in stellung gebracht werden kann) zugezogenen streitig gemacht wird. So!

(Source: )

No-Go-Area

Episoden vom begrüßenswerten Ende der Sozialdemokratie III:

Sarrazins bitteres Fazit: „Ein verdienter ehemaliger Senator, der sich nichts hat zuschulden kommen lassen, außer ein Buch mit unwillkommenen Zahlen und deren Analysen zu schreiben, wird aus einem zentralen Berliner Stadtteil, der nach eigenem Selbstverständnis die Speerspitze der Integration in Deutschland darstellt, förmlich herausgemobbt.“

“ER warf Sarrazin aus dem Döner-Laden” Bild.de, 18.7.2011

Das ZDF hatte also vor kurzem die Eingebung, dass Minderheitenwitze erst dann richtig gut werden, wenn sie an der jeweiligen Minderheit ausprobiert werden und lud deshalb Thilo Sarrazin zum Plausch mit den Kreuzberger Kopftuchmädchenproduzenten ein. Es kam, wie das ZDF gehofft hatte: der Mob verjagt Thilo aus seinem Kiez und der meldete sich umgehend bei der Bild, um dort über die mangelnde Toleranz der Kreuzberger Bevölkerung zu jammern. Dabei verstehen Sarrazin und ähnlicher Abschaum Leute unter Toleranz ausschließlich, dass ihre ressentimentgeladene Kaffeesatzleserei von den Zielen ihrer wirren Analysen gefälligst widerspruchslos hingenommen werden soll. Toleranz bedeutet also für sie nichts anderes, als dass sie einem in den Vorgarten scheißen und sich dann noch beschweren, dass man ihnen kein Toilettenpapier reicht.

umsonst ubahn-fahren in berlin? die professorenkontaktbörse verrät wie:

Interessanterweise können die Kontrolleure der BVG weder mit der App noch mit dem Aztec-Code etwas anfangen. So gibt es Busfahrer, die mir das Handy aus der Hand nehmen, es mit vorgetäuschter Fachkenntnis von allen Seiten inspizieren und es dann nickend zurückreichen. Und es gibt Kontrolleure, die ihre Überforderung eingestehen, die sagen: “Damit kann ich nichts anfangen”. Und einfach grummelnd weitergehen. Überprüfen, ob der Code nun zur Fahrt berechtigt oder nicht, kann keiner von ihnen, die dazu notwendigen Scanner haben sie nicht dabei. Aufgehalten wurde ich trotzdem nie.